Mit dem Spiel Dual Univserse möchte der Chef und Gründer des französischen Indie-Entwicklerstudios Novaquark Jean-Christophe Baillie das schaffen, was sich viele von dem Spiel „No Man’s Sky“ erhofft haben. Ein riesiges Universum, indem alle Spiele miteineander interagieren können. Bei unserer Präsentation auf der gamescom 2017 waren wir sichtlich angetan und kührten das Spiel zu einem unserer Überraschungen der Messe.

Was ist Dual Universe:

Das Sandkasten-MMORPG mit einem universellen Server-Cluster (Continuous Single-Shard Cluster) soll es den Spielern erlauben, das aus Millionen prozedural generierter Planeten bestehende Voxel-Universum aktiv mitzugestalten und Konstruktionen wie Raumschiffe oder -stationen fast ohne Größenbeschränkungen zu bauen. Mithilfe der Multi-Scale-Voxelengine soll sich die Spielwelt physisch modifizieren lassen (z. B. Löcher auf Planeten graben oder Berge aufschütten). Das von Titeln wie EVE Online und Space Engineers inspirierte Team aus Frankreich verspricht ebenfalls Elemente wie Crafting, Erkundung, Rohstoffgewinnung, Politik, Handel und Kriegsführung – allesamt von den Spielern gesteuert.

Jean-Christophe Baillie – Founder and CEO: „First thought of the idea for Dual Universe in the summer of 2011. The core concept is a classic gamer’s dream: to create a gigantic and realistic universe where almost everything would be possible. The technology not being quite ready at that time, the bulk of the work done at first was mainly game design and technical prototypes. With the recent advances in high speed bandwidth, cloud-based scalability and voxel technologies, now is the time to make the dream a reality!

 

 

 

Crowdfounding:

Über Kickstarter versuchte das Entwicklerstudio Novaquark, 500.000 Euro aus der Community zusammen zu bekommen. Fünf Tage vor dem Ende fehlten noch einige zehntausend Euro um die magische Grenze zu überschreiten. Dennoch konnte man im Endspurt eine Menge neuer Unterstützer mobilisieren, die Kampagne endete bei 565.983 Euro. Weiterhin bietet der Entwickler auf einer eigenen Crowdfounding Seite an, das Projekt auch nach wie vor zu finanzieren.